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Ave Maria (Gegrüßet seist du, Maria)



Ave Maria (Gegrüßet seist du, Maria)


Hier finden Sie ein großartiges Video mit dem Lied Ave Maria (Gegrüßet seist du, Maria) von Celtic Woman gesungen. Da viele der Bewohner in einer Senioreneinrichtung das Lied: Ave Marie kennen bietet sich z.B. in einer 10 Minuten Aktivierung an das Lied vorzuspielen und sich darüber zu unterhalten.



Hinweise andere Version auf Youtube

Anti-Ärger Strategien - Wollen Sie sich weniger ärgern


Anti-Ärger Strategien - Wollen Sie sich weniger ärgern

Vera F. Birkenbihl Vortrag:
„Einen Tag vor deinem Tod – kehre um!“ heißt es in einem ihrer Vorträge „Das verschafft ungeheure Klarheit.
Ich nehme nur noch Vorträge an, die ich auch annehmen würde, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte.“ Vera F. Birkenbihl Mit ihrer Einzigartigkeit wird sie ewig in unseren Gedanken weiterleben. Sie war eine der kreativsten Köpfe, die Deutschland je gesehen hat, leider hat sie die gebührende Anerkennung zu Lebzeiten nie erhalten. Diese kleine Frau, hat großes vollbracht! Teilen wir ihr Vermächtnis - teilen wir ihren hinterlassenen Schatz - so wie sie es gewollt hätte - & bringen Ihre Botschaften in die Welt!




Der Winter von Johann Rist



Der Winter


Der Winter hat sich angefangen,
der Schnee bedeckt das ganze Land,
der Sommer ist hinweggegangen,
der Wald hat sich in Reif verwandt.

Die Wiesen sind vom Frost versehret,
die Felder glänzen wie Metall,
die Blumen sind in Eis verkehret,
die Flüsse stehn wie harter Stahl.

Wohlan, wir wollen wieder von uns jagen
durchs Feuer das kalte Winterleid!
Kommt, laßt uns Holz zum Herde tragen
und Kohlen dran, jetzt ist es dran.

Johann Rist (1607 - 1666)

In der Winternacht von Friedrich Wilhelm Weber



In der Winternacht


Es wächst viel Brot in der Winternacht,
weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
spürst du, was Gutes der Winter tat.

Und deucht die Welt dir öd und leer,
und sind die Tage dir rauh und schwer:
Sei still und habe des Wandels acht -
es wächst viel Brot in der Winternacht.

Friedrich Wilhelm Weber (1813 - 1894)

Winternacht von Nikolaus Lenau



Winternacht


Vor Kälte ist die Luft erstarrt,
es kracht der Schnee von meinen Tritten,
es dampft mein Hauch, es klirrt mein Bart;
nur fort, nur immer fort geschritten!

Wie feierlich die Gegend schweigt!
Der Mond bescheint die alten Fichten,
die sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,
den Zweig zurück zur Erde richten.

Frost! Friere mir ins Herz hinein!
Tief in das heißbewegte, wilde!
Daß einmal Ruhe mag da drinnen sein,
wie hier im nächtlichen Gefilde!

Nikolaus Lenau (1802 - 1850)

Weihnachten von Theodor Storm



Weihnachten


Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fern her Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Storm (1817 - 1888)

Winterlied von Karl von Gerok



Winterlied


In dieser strengen Winterzeit
Wie traurig liegt das Land,
Wie schläft die Welt so tief verschneit,
Als wie im Sterbgewand!

Kein Vöglein singt den Frühgesang
Und zirpt sein Schlafgebet;
Kanm daß es unterm Schnee sich bang
Sein kärglich Korn erspäht.

Kein Blümlein blüht im grünen Gras
Mit bunter Farbenpracht,
Der Frost nur malt ans Fensterglas
Eisblumen über Nacht.

Kein Büchlein kommt mit muntrer Hast
Vom Berg ins Thal gehüpft,
Kaum daß es unter Eiseslast
Geduckt vorüber schlüpft.

Und doch — so öde Wald und Feld,
So trübe Flur und Au:
Da droben glänzt das Himmelszelt
In unverblichnem Blau.

Und Morgenrot und Abendrot
Erblühn am Firmament,
Daß, rings von Flammen überloht,
Der weite Himmel brennt.

Und nächtlich glänzt der Himmelsraum
Mit Sternen übersät,
Als wär der Welt ein Weihnachtsbaum
Von Gottes Hand erhöht.

Erhöht von eines Vaters Hand,
Die große Dinge thut
In Winterfrost und Sommerbrand,
Und meint es allzeit gut.

Drum küsse sie, o Menschenkind,
Des großen Vaters Hand,
Und sei nicht kalt und stumm und blind
Wie ein erfrornes Land!

Und wenn, verscheucht von Schnee und Eis,
Kein Vöglein Lieder singt:
Was hindert's, daß zu Gottes Preis
Dein Lied sich aufwärts schwingt?

Und wenn der muntre Wiesenquell
Zu Stein und Bein gefror:
Was schadet's, stammt nur warm und hell
Dein Herz zu Gott empor!

Und mag, umsaust vom rauhen Nord,
Im Feld kein Blümlein blühn:
Was thut's, blüht nur im Herzen fort
Der Andacht Immergrün!

Begrub im Schnee der Winterwind
Die Straßen weit und breit:
Nie wird der Weg, o Gotteskind,
Zum Vater dir verschneit!

Karl von Gerok (1815 - 1890)




Der Kirchthurm ragt von Peter Altenberg



Der Kirchthurm ragt


Der Kirchthurm ragt –.
Und wie in Frost erstarrt sind die Geräusche.
Da rieselt von überladenen harten Fichtennadeln
harter Schnee in Klümpchen ab –.
Dann wieder Stille, Stille, Stille –.
Und der Dichter sagt: »Ich höre die Symphonieen der Stille!«

Peter Altenberg (1859 - 1919)

Vorgefühl von Richard Fedor Leopold Dehmel



Vorgefühl


Es ist ein Schnee gefallen,
hat alles Graue zugedeckt,
die Bäume nur gen Himmel nicht;
bald trinkt den Schnee das Sonnenlicht,
dann wird das alles blühen,
was in der harten Krume jetzt
kaum Wurzeln streckt.

Richard Fedor Leopold Dehmel (1863 - 1920)

Winterlied von Gottfried August Bürger



Winterlied


Der Winter hat mit kalter Hand
Die Pappel abgelaubt,
Und hat das grüne Maigewand
Der armen Flur geraubt;
Hat Blümchen, blau und rot und weiß,
Begraben unter Schnee und Eis.

Doch, liebe Blümchen, hoffet nicht
Von mir ein Sterbelied.
Ich weiß ein holdes Angesicht,
Worauf ihr alle blüht.
Blau ist des Augensternes Rund,
Die Stirne weiß, und rot der Mund.

Was kümmert mich die Nachtigall,
Im aufgeblühten Hain?
Mein Liebchen trillert hundertmal
So süß und silberrein;
Ihr Atem ist, wie Frühlingsluft,
Erfüllt mit Hyazinthenduft.

Voll für den Mund, und würzereich,
Und allerfrischend ist,
Der purpurroten Erdbeer' gleich,
Der Kuß, den sie mir küßt. –
O Mai, was frag' ich viel nach dir?
Der Frühling lebt und webt in ihr.

Gottfried August Bürger (1747 - 1794)

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