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14 Konzepte zur Seniorenbetreuung



Kurzbeschreibung: Wie soll man mit Senioren um gehen? Da gibt es verschiedene Ansicht, aber welche? In den vergangen Jahren Konzept in Umgang (vor allem) mit Dementen entwickelt und hier finden Sie eine Übersicht dieser Therapiekonzepte mit einfachen Beschreibungen.

Inhalt des vollen Beitrags:

  • Information
  • Die Konzepte/ Umgangs-Modelle
  • Beschreibungen der Konzepte (kurz)



Leitlinien in der Seniorenbetreuung


Information:

  • Bei dieser Liste geht es darum eine grundsätzliche Übersicht über verschiedenen Ansätze in der Betreuung zu bekommen (also wie man Menschen betreut und wie man Sie behandeln sollte)
  • Wichtig: Sollte Ihnen ein Betreuungsansatz fehlen, hinterlassen Sie bitte einen Kommentar um die Liste zu erweitern.

Die Konzepte - Umgang mit Senioren

(Die Suche nach dem Richtigen Umgangen in der Seniorenarbeit)


Best Friends Modell (Virginia Bell und David Troxel)

Das Prinzip des Best-Friends-Modell, welches von Virginia Bell und David Troxel stammt, ist ein Modell in dem es eine freundschaftliche, sichere und vertraute Situation für Menschen mit Demenz zu ermöglichen mit diese sich wohlfühlen können und dürfen.
Es geht um Grundrecht welche Demente & ähnlich erkranke Personen haben:
  • wie nicht wie ein Kind, sondern wie Erwachsene sollten Erkrankte behandelt werden
  • die Integrität des Erkrankten bewahren
  • ohne Psychopharmaka zu leben, wenn es möglich ist
  • Recht auf eine vertraute, sichere und stukturierte Umgebung
  • usw
Bücher zum Konzept:So bleiben Menschen mit Demenz aktiv: 147 Aktivierungsvorschläge nach dem Best-Friends-Modell (Reinhardts Gerontologische Reihe) & Personzentrierte Pflege bei Demenz: Das Best-Friends-Modell für Aus- und Weiterbildung (Reinhardts Gerontologische Reihe)


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Biografiearbeit

Biografiearbeit in Pflegebereich bezeichnet einen Professionellen Ansatz die biografische Vergangenheit zu erfahren und mit ihr bei besseres Verständnis für die Person in der Gegenwart zu haben und den Alltag & die Angebote zugeschnitten auf die Person gestalten zu können.
US-Amerikaner Robert Neil Butler (1927-2010) entwickelte das Konzept einer Lebensrückschau, wobei es um den Wunsch geht, man dem vergangenen Leben einen Sinn zu geben.
Es geht um eine Bilanzierung vergangener Lebensleistungen, um den Nutzen von Lebenserfahrungen in der Gegenwart und Hilfe bei Entscheidungsfindungen für die Zukunft.
Um an die Biografische Daten zu kommen bieten sich 2 Methoden an:
  • gesprächorientierte Biografiearbeit - d.h. Person erzählt in Einzel- oder in Gruppengesprächen von sich und seinem Leben
  • aktivitätorientierte Biografiearbeit - d.h. Person gibt über aktive Tätigkeiten Interessen frei, wie z.B. beim Singen (Musikgeschmack), bei Handarbeiten & Alltagstätigkeiten wie Tisch decken
Buchtipp:  zum KonzeptGeriatrie-Biografiearbeit in der Ergotherapie: Handbuch für die Praxis



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Der Verbale Dialog (Carola Otterstedt)

Konzept wie man sich als professionelle Begleiter (d.h. Therapeuten, Betreuungskräfte, Seelsorger, Hospizhelfer) von Schwerkranken, Schlaganfall-, Komapatienten und Demenz Betroffenen verhält: Es gibt um Anregungen zur kreativen Gesprächsgestaltung, Basiswissen über die Art und Weise wie man mit Krankheiten umgeht und wie man den Alltag gestalten.
Es werden viele Gestaltungsmöglichkeiten für ein Miteinander erklärt, wie Tierbesuchsdienst, von Lesereisen und Hörspielen, Angebote in Bereich der Kunst, Anregungen zum Schreiben, Varianten von Erlebnisreisen und Phantasiereise. Aber man geht ausführlich auch auf das Thema Abschiednehmen in der letzten Lebensphase ein und bietet Rituale rund um den Abschied an.

Buchtipp zum Konzept: Der verbale Dialog: Für Begleiter von Schwerkranken, Schlaganfall-, Komapatienten und Demenz-Betroffenen - mit Anregungen zur kreativen Gesprächsgestaltung




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Dementia Care Mapping (Tom Kitwood und Kathleen Bredin)

  • Hierbei handelt es sich um ein Evaluations- und Beobachtungsverfahren um sich in die Lage zu versetzen, wie es ist Demenz zu sein. DCM fördert den Lernprozess in Person-zentrierter Haltung, die Teamentwicklung in der Praxis und damit die Lebensqualität von Menschen mit Demenz. Daraus resultiert eine hohe Arbeitszufriedenheit der Pflegenden. (Quelle wiki)

Buch zum Konzept: Dementia Care Mapping (DCM): Evaluation und Anwendung im deutschsprachigen Raum




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Diana-Effekt

Kuratorium Deutsche Altenhilfe kam auf die Idee die 3 Umgangsregeln: "Augenkontakt, wertschätzende Ansprache, vorsichtige Berührung" welche Lady Diana beim Kontakt mit anderen Menschen umsetzte - auch perfekt als die Kontaktaufnahme von Menschen mit Behinderung anwendbar sind. Deshalb empfahlen Sie:
  • Nehmen Sie Augenkontakt auf (vielleicht dafür in die Hocke gehen)
  • Sprechen Sie wertschätzend mit ihrem Gegenüber und fühlen Sie sich in Ihren Gegenüber ein
  • Berühren Sie Ihren Gegenüber vielleicht durch einen Handschlag, oder bei z.B. demenziell erkrankte Person durch das Berühren der Schulter - natürlich nur wenn die Person damit einverstanden ist (d.h. auf nonverbalen und verbalen Signale achten)

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Handpuppen

Handpuppe: Living Puppets W626 Lilabell [Spielzeug]

Bei den Therapiepuppen, bzw. den Handpuppen handelt es sich besondere Form der 10 Minuten Aktivierung bei Demenzkranken, wo man die Puppe wie einen kleine Assistenten nutzt eine Gemüts- und Kommunikationsverbesserung im direkten Kontakt zu erzeugen:

Buchtipp: Das pädagogische Puppenspiel: Theoretische Einführung und praktische Beispiele - auch für die inklusive Bildung









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Kunsttherapie

Kunsttherapeuten sind in eigene Einrichtung fest im Konzept eingebunden. Die kunsttherapeutische Praxis und Theoriebildung ist mit unterschiedlichen Disziplinen wie z. B. der Kunstwissenschaft, der Psychologie und der Pädagogik verbunden. Es haben sich verschiedene Formen und Ansätze der Kunsttherapie entwickelt. Es geht darum das sich Menschen unter einer professionellen Begleitung über ihre kreative Fähigkeiten entwickeln und ausdrücken.

Buchtipps zum Konzept (sind 2 Bücher mit sehr viele,verschiedene Praxisideen mit Material, Methoden und Gruppenabläufen - somit Ideenpool für eigene Kunstgruppen)




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Milieutherapie in der Geriatrie

In der Milieutherapie liegt der Schwerpunkt die Gestalten der Umgebung der erkranken Personen - der Umweltkompetenz. Weil Umweltkompetenz und Umweltanforderungen bei Dementen und Personen im hohen Alter aus dem Gleichgewicht geraten, geht es bei Milieutherapie darum diese Ungleichgewicht durch einen Abbau von Überforderungsquellen zu vermindern. Dazu gibt es 3 Kernelemente:
  • Soziale Umgebung
  • Tagesstrukturierung
  • Architektonische Umgebung
Buch zum Konzept: Milieutherapie: Ein Konzept zur Betreuung demenziell Erkrankter (Reihe POWERBooks)




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Nonna Anna

Nonna Anna ist eine Franchise Konzept welche ein integriertes pädagogische Betreuungs- und Beschäftigungskonzept für demenziell veränderte Menschen und Hochaltrige anbietet. Sind der Produkte bzw. der Idee die Nonna Anna vermittelt ist es verbale und nonverbale Kommunikationsbrücken zu Dementen aufzubauen. Erkrankte werden ruhiger und ausgeglichener, und man will über das Konzept die vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten weitestmöglich erhalten.
Buchtipp: Nonna Annas Tagebuch: Was Sie schon immer über Demenz wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten




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Nonverbale Kommunikation

Hierbei handelt es sich um jegliche Kommunikation, die nicht verbal erfolgt somit auch nicht über Gebärdensprache oder Schriftsprache. In der Beleitung von Schwerkranken & Demenzkranken geht es um Übungen zur Wahrnehmungssensibilisierung.  Wie man Gesichtsausdrücke, Gesen, Berührungen & Co richtig in der Beschäftigung einsetzen.
Buch zum Konzept: Der nonverbale Dialog: Für Begleiter von Schwerkranken, Schlaganfall-, Komapatienten und Demenz-Betroffenen - mit Übungen zur Wahrnehmungssensibilisierung





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Realitäts-Orientierungs-Training (ROT)

Das Konzept beinhaltet Orientierungstraining für erkrankte Personen - was bedeutet das man Menschen mit Demenz sagt (ohne das diese danach fragen) welcher Tag heute ist, wie spät es ist, welcher Monat ist, welche Jahreszeit ist - eher in der Variante das die Betreuungskraft danach fragen, wie Welche Monat haben wir? ... oder in der Variante das in einer Betreuungseinheit zum Start der Runde, wie "guten Tag Frau Meyer, es ist 10 Uhr, wir haben heute Freitag, den 12. Dezember 2015 und draußen liegt Schnee" es gibt auch Orientierungshilfen in Form von z.B. großen Kalender oder eine jahreszeitliche Raumgestaltung um die Personen mit  Demenz ins "hier und jetzt" zu führen
Persönliche Meinung: Es Schein immer noch eine Richtung zu geben, wo die Betreuungskräfte Realitätsorientierungstraining in Einzel- oder Gruppenbetreuung machen, ich mache es nicht. Ich gehört zu den Personen die diese Betreuungsvariante als Demütigung empfinden, weil die Menschen daran erinnern das sie sich "einfachste Dinge" wie Tag, Monat oder ähnliches nicht mehr merken können... - aber um diese Liste vollständig zu bekommen, ist es dabei... (wobei "Themenstunden" ausnehme, natürlich spricht man in Frühling über Frühlingsthemen, bastelt Dinge zum Frühling oder fängt Beschäftigungen im Garten an - aber nicht mit dem Hintergrund der Realitäts-Orientierung...)


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Selbsterhaltungstherapie (Dr. Barbara Romero)

    Das Konzept für die SET von Dr. Barbara Romero und beinhaltet Leitlinie wie:
    • Hilfe bei der Veränderung im Leben der Dementen aufgrund der vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Betroffene ohne ständige Versuch kognitive Verluste durch Training entgegen zu wirken
    • Es gibt darum das Selbstwert- und Identitätsgefühl des Dementen zu stärken
    • Folgen der Demenzerkrankung wie Sprachstörung, Vergessen von Personen und Verlust von Fähigkeiten in Alltagssituation beim Betroffene richtig einschätzen und feststellen, was der Demente nicht mehr kann, sollte er auch nicht mehr ausüben müssen um z.B. Gefühle des Versagens und der Scham zu vermeinen
    • Der Schwerpunkt der SET liegt auf den Dinge die der Betroffene kann, wie singen, erzählen, spazieren gehen und sich an früher erinnern - deshalb wird die Hilfe und die Aktivitäten mit den Betroffen, auf die betroffende Person zugeschnitten
    • Einbindung der Angehörigen ist auch Teil von SET, inkl. eines Wertschätzendes Umgang´s wie zum Beispiel: das man nicht vor dem Erkranken über ihn spricht
    Buch zum Konzept:Kognitiv aktivierende Methoden bei Alzheimer Demenz: Gedächtnistraining, Realitätsorientierungstraining, Erinnerungstherapie, Selbst-Erhaltungs-Therapie & Validationstherapie



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    Validation (Naomi Fall)

    • Ist eine Verhaltensregel zum Umgang mit Menschen mit Demenz nach Naomi Fall - wobei es ein Wert Schätzen Umgang mit erkrankten Personen geht. D.h. es geht um eine Methode im Umgang mit dementen/ verwirrten Personen ohne zu analysieren, zu bewerten und zu korrigieren

    Bücher zum Konzept: Validation: Ein Weg zum Verständnis verwirrter alter Menschen (Reinhardts Gerontologische Reihe) & Validation in Anwendung und Beispielen: Der Umgang mit verwirrten alten Menschen




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    Würdetherapie

    In der palliativen Betreuung geht es darum die Würde von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu achten und zu fördern. Die Würdetherapie (Dignity Therapy) ist eine psychotherapeutische Kurzintervention für Patienten im Endstadium einer lebensbedrohlichen Erkrankung (z. B. bei Krebs). Sie strebt an, psychosoziale, spirituelle und existentielle Belastungen von Kranken zu vermindern sowie ihr Empfinden von Würde, Sinnhaftigkeit und Zielgerichtetheit zu stärken. Die Patienten werden zu einem Lebensrückblick angeleitet als Beitrag zu einer umfassenden Todesvorbereitung.






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