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Knigge im Umgang mit Senioren



Kurzbeschreibung: Unter dem Titel Knigge im Umgang mit Senioren können Sie die verschiedenen Betreuungsmodelle in der Arbeit mit Senioren finden. Es wurde von unterschiedlichen Personen in den vergangen Jahren Konzept in Umgang (vor allem) mit Dementen entwickelt und hier finden Sie eine Übersicht dieser Therapiekonzepte mit einfachen Beschreibungen.

Inhalt des vollen Beitrags:

  • Information
  • 7 Modelle
  • Beschreibungen der Modelle



Der Knigge Seniorenbetreuung


Information:

  • Ich habe hier natürlich keine wirklichen Knigge zusammen gestellt, aber ich fand die Überschrift dennoch passend, denn die Modelle und Therapiekonzept beinhalten hauptsächlich Regel wie man Senioren und erkrankte Personen behandeln sollte.
  • Bei dieser Liste geht es darum eine grundsätzliche Übersicht über verschiedenen Ansätze in der Betreuung zu bekommen (Es gibt noch mehr Ansätze, aber die sind eher im Bereich der Pflege und deshalb erstmal nicht in dieser Liste dabei)
  • Wichtig: Sollte die mit den einzeln Modellen Erfahrungen haben (Gute oder Schlechte), bzw. können meinen Texten noch Erweiterungen hinzufügen - dann hinterlassen Sie bitte einen Kommentar (Finden Sie das Modelle & Betreuungsansätze in der Liste fehlen - dann auch ein Kommentar hinterlassen)
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Der Knigge - Umgang mit Senioren

(Die Suche nach dem Richtigen Umgangen in der Seniorenarbeit)


Best Friends Modell (Virginia Bell und David Troxel)

  • Das Prinzip des Best-Friends-Modell, welches von Virginia Bell und David Troxel stammt, ist ein Modell in dem es eine freundschaftliche, sichere und vertraute Situation für Menschen mit Demenz zu ermöglichen mit diese sich wohlfühlen können und dürfen.
  • Es geht um Grundrecht welche Demente & ähnlich erkranke Personen haben:
    • wie nicht wie ein Kind, sondern wie Erwachsene sollten Erkrankte behandelt werden
    • die Integrität des Erkrankten bewahren
    • ohne Psychopharmaka zu leben, wenn es möglich ist
    • Recht auf eine vertraute, sichere und stukturierte Umgebung
    • usw

Bücher zum Thema:






Dementia Care Mapping (Tom Kitwood und Kathleen Bredin)

  • Hierbei handelt es sich um ein Evaluations- und Beobachtungsverfahren um sich in die Lage zu versetzen, wie es ist Demenz zu sein. DCM fördert den Lernprozess in Person-zentrierter Haltung, die Teamentwicklung in der Praxis und damit die Lebensqualität von Menschen mit Demenz. Daraus resultiert eine hohe Arbeitszufriedenheit der Pflegenden. (Quelle wiki)

Buch zum Thema:






Diana-Effekt

  • Kuratorium Deutsche Altenhilfe kam auf die Idee die 3 Umgangsregeln: "Augenkontakt, wertschätzende Ansprache, vorsichtige Berührung" welche Lady Diana beim Kontakt mit anderen Menschen umsetzte - auch perfekt als die Kontaktaufnahme von Menschen mit Behinderung anwendbar sind. Deshalb empfahlen Sie:
    • Nehmen Sie Augenkontakt auf (vielleicht dafür in die Hocke gehen)
    • Sprechen Sie wertschätzend mit ihrem Gegenüber und fühlen Sie sich in Ihren Gegenüber ein
    • Berühren Sie Ihren Gegenüber vielleicht durch einen Handschlag, oder bei z.B. demenziell erkrankte Person durch das Berühren der Schulter - natürlich nur wenn die Person damit einverstanden ist (d.h. auf nonverbalen und verbalen Signale achten)




Milieutherapie in der Geriatrie

  • In der Milieutherapie liegt der Schwerpunkt die Gestalten der Umgebung der erkranken Personen - der Umweltkompetenz. Weil Umweltkompetenz und Umweltanforderungen bei Dementen und Personen im hohen Alter aus dem Gleichgewicht geraten, geht es bei Milieutherapie darum diese Ungleichgewicht durch einen Abbau von Überforderungsquellen zu vermindern. Dazu gibt es 3 Kernelemente: 
    • Soziale Umgebung
    • Tagesstrukturierung
    • Architektonische Umgebung

Buch zum Thema:





Realitäts-Orientierungs-Training (ROT)

  • Das Konzept beinhaltet Orientierungstraining für erkrankte Personen - was bedeutet das man Menschen mit Demenz sagt (ohne das diese danach fragen) welcher Tag heute ist, wie spät es ist, welcher Monat ist, welche Jahreszeit ist - eher in der Variante das die Betreuungskraft danach fragen, wie Welche Monat haben wir? ... oder in der Variante das in einer Betreuungseinheit zum Start der Runde, wie "guten Tag Frau Meyer, es ist 10 Uhr, wir haben heute Freitag, den 12. Dezember 2015 und draußen liegt Schnee" es gibt auch Orientierungshilfen in Form von z.B. großen Kalender oder eine jahreszeitliche Raumgestaltung um die Personen mit  Demenz ins "hier und jetzt" zu führen
  • Persönliche Meinung: Es Schein immer noch eine Richtung zu geben, wo die Betreuungskräfte Realitätsorientierungstraining in Einzel- oder Gruppenbetreuung machen, ich mache es nicht. Ich gehört zu den Personen die diese Betreuungsvariante als Demütigung empfinden, weil die Menschen daran erinnern das sie sich "einfachste Dinge" wie Tag, Monat oder ähnliches nicht mehr merken können... - aber um diese Liste vollständig zu bekommen, ist es dabei... (wobei "Themenstunden" ausnehme, natürlich spricht man in Frühling über Frühlingsthemen, bastelt Dinge zum Frühling oder fängt Beschäftigungen im Garten an - aber nicht mit dem Hintergrund der Realitäts-Orientierung...)



Selbsterhaltungstherapie (Dr. Barbara Romero)

    Das Konzept für die SET von Dr. Barbara Romero und beinhaltet Leitlinie wie:
    • Hilfe bei der Veränderung im Leben der Dementen aufgrund der vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Betroffene ohne ständige Versuch kognitive Verluste durch Training entgegen zu wirken
    • Es gibt darum das Selbstwert- und Identitätsgefühl des Dementen zu stärken
    • Folgen der Demenzerkrankung wie Sprachstörung, Vergessen von Personen und Verlust von Fähigkeiten in Alltagssituation beim Betroffene richtig einschätzen und feststellen, was der Demente nicht mehr kann, sollte er auch nicht mehr ausüben müssen um z.B. Gefühle des Versagens und der Scham zu vermeinen
    • Der Schwerpunkt der SET liegt auf den Dinge die der Betroffene kann, wie singen, erzählen, spazieren gehen und sich an früher erinnern - deshalb wird die Hilfe und die Aktivitäten mit den Betroffen, auf die betroffende Person zugeschnitten
    • Einbindung der Angehörigen ist auch Teil von SET, inkl. eines Wertschätzendes Umgang´s wie zum Beispiel: das man nicht vor dem Erkranken über ihn spricht

    Buch zum Thema:






    Validation (Naomi Fall)

    • Ist eine Verhaltensregel zum Umgang mit Menschen mit Demenz nach Naomi Fall - wobei es ein Wert Schätzen Umgang mit erkrankten Personen geht. D.h. es geht um eine Methode im Umgang mit dementen/ verwirrten Personen ohne zu analysieren, zu bewerten und zu korrigieren

    Bücher zum Thema:


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