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Novemberstimmung von Martin Greif



Novemberstimmung

Die Flur umher
es kalt durchweht,
wo nirgend mehr
ein Blümlein steht.

Im Wald zerstiebt
das welke Laub –
Die ich geliebt,
sind alle Staub.

Sich frühe neigt
der Sonne Lauf,
am Himmel steigt
der Mond herauf.

Es füllt sich sacht
das Sternenzelt.
Sie sind erwacht
in jener Welt.

Martin Greif (1839 - 1911)


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