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Wohin ich trete von Charles Edouard Duboc



Wohin ich trete

Wohin ich trete, dürres Laub,
Des Herbstes hingeworfner Raub –
Nicht nahm er's mit, ihm ward's zuviel:
Nun treibt damit der Wind sein Spiel.

Doch bald hat's auch vor diesem Ruh',
Es kommt der Schnee und deckt es zu; –
Wer nur das End' erwarten mag,
Der findet seinen Ruhetag.

Charles Edouard Duboc (1822 - 1910)


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